LESERSTIMMEN „Die weiße Rabin“

 

DSCF2273Die Skepsis bei der Hand genommen…

In einer Zeit, in der so viel mög­lich und so wenig ver­steh­bar ist, wirkt die­ser „Rei­se­be­richt“ von Rave­na Wolf wie ein Licht, das zuerst ein lei­ses Fun­keln ist und zuneh­mend stär­ker wird. Es fängt ein, ohne zu über­fah­ren. Die erleb­ten Ereig­nis­se haben mich mit­ge­nom­men auf ganz ver­schie­de­nen Ebe­nen.

Unglaub­lich ehr­lich, fast sezie­rend, betrach­tet die Auto­rin ihr eige­nes Leben und ihre Kri­se, die mehr und mehr zum Teil eines ver­steh­ba­ren Gan­zen wird. Tren­nungs­schmerz als Etap­pe des Weges, des­sen Rich­tung im Lau­fe der Ereig­nis­se immer kla­rer wird. Als Aus­lö­ser taucht man mit ihr in eine Welt wie in einem Mär­chen. Ein Besuch auf dem Weih­nachts­markt, ein geheim­nis­vol­ler Händ­ler, der wun­der­schö­ne Schreib­klad­den ver­kauft, und die Magie des lee­ren Blat­tes. Eine Ver­lo­ckung, die zum rich­ti­gen Zeit­punkt kommt, denn die Auto­rin ist bereit, ihre inne­ren Augen zu öff­nen. Ein Plä­doy­er, öfter auf das Intui­ti­ve zu hören, auf die­ses lei­se Wis­pern, das meist von All­tag und Sor­gen zu gedröhnt wird. Auch das beschreibt sie. Man erkennt so viel wie­der.

Die Initia­ti­on geschieht in Finn­land. Zufäl­lig anmu­tend, durch die Begeg­nung mit der inne­ren Ein­sam­keit, der Natur und dem Ursprüng­li­chen, Kraft­vol­len, Wil­den in Gestalt eines Wol­fes. Grenz­erfah­run­gen sind gleich­zei­tig Her­aus­for­de­rung und Ritu­al, um das All­täg­li­che hin­ter sich zu las­sen; um die Über­for­mun­gen durch zivi­li­sa­to­ri­sche „Wär­me­de­cken“ abzu­wer­fen.

Auch hier begeg­net man in Rave­na Wolfs Geschich­te wie­der die­ser scho­nungs­lo­sen Ehr­lich­keit, sich dem eige­nen Gesicht zu stel­len und in den Spie­gel zu schau­en. Alle Mas­ke­ra­de muss fort, um zum Zen­trum der eige­nen Kraft vor­zu­drin­gen. Ein ste­ti­ges Los­las­sen, das trans­for­mie­rend ist.

Mit der Rei­se zu sich, zur Quel­le der Kraft, ver­än­dert sich auch das Ver­hält­nis zu dem sozia­len Umfeld der Auto­rin. Wun­der­bar, wie sie ihre Que­re­len mit Vor­ge­setz­ten beschreibt, deren Schwä­chen sie zwar ent­larvt, aber nun durch die neu gewon­ne­ne inne­re Zufrie­den­heit damit umgeht und viel mehr erreicht als vor­her durch Wut und Ver­zweif­lung. Ein­fach indem sie den Men­schen sieht und ver­steht.

Es ist ein lan­ger Weg, den die Auto­rin beschrei­tet. Ein Weg, der einem sehr tie­fen Geheim­nis des Mensch­seins folgt und in der Erfah­rung der eige­nen End­lich­keit eine neue Rich­tung bekommt. Ein Moment, in dem selbst die treu­es­ten Gefähr­ten nicht dabei sind. Das Buch for­dert den Leser her­aus. Es stellt Fra­gen, es gibt Ant­wor­ten, nie dog­ma­tisch oder gar erschöp­fend. Es gibt ste­ti­ge Anre­gung, nach sich selbst zu schau­en. Nicht, dass das erklär­te Absicht wäre. Aber im Zen­trum die­ses Weges, steht wäh­rend der Lek­tü­re dei­ne eige­ne Sehn­sucht, die die Skep­sis an der Hand nimmt und ihr eine Welt zeigt, die mög­lich ist. Nie­mand sagt, tue dies oder jenes, dann fin­dest du dein Glück. Aber am Ende des Buches kann es sein, dass die­se Sehn­sucht ste­hen bleibt, dass sie nach­klingt und, dass du selbst anfängst zu suchen. Ob man es Scha­ma­nis­mus, Reli­gi­on oder Spi­ri­tua­li­tät nennt, vor allem ist es eines: Die Erkennt­nis des Wesent­li­chen. Und der gro­ße Wunsch, sogar die Not­wen­dig­keit, die eige­ne Krea­ti­vi­tät und Kraft zu akti­vie­ren. Und dabei die wach­sen­de Gewiss­heit, dass nur über die­sen Weg etwas strahlt in dir, das nie­mand mehr löschen kann, das dich durch Kri­sen führt und das im bes­ten Fall ande­re Men­schen mit-wärmt.

Anne B., Darm­stadt

schnoerkel

DSCF2330Wer Pao­lo Coelho’s „Der Alchi­mist“ liebt, wird Rave­na Wolf’s „Die Wei­ße Rabin“ nicht mehr aus der Hand legen kön­nen.

Der neue, her­aus­ra­gen­de Roman von Rave­na Wolf ist in einer Art Tage­buch­form geschrie­ben. Auch des­halb wird man als Leser sofort in ihre scha­ma­ni­sche Rei­se hin­ein­ge­zo­gen, ganz so, als wäre man ihr stil­ler Beglei­ter. Ihre Rei­se beginnt mit ihrem All­tag als berufs­tä­ti­ge Frau und einem schmerz­haf­ten Bezie­hungs­en­de. Rave­na Wolf führt den Leser nach Finn­land und in die Wüs­te Afri­kas. Mit ihr durch­que­ren wir Peru und erle­ben eine Visi­ons­su­che in Bra­si­li­en. Rave­na taucht mit uns in eine Welt vol­ler Ver­ständ­nis, Magie und Lie­be ein.

Die Auto­rin beweist eine so offe­ne und ehr­li­chen Art zu schrei­ben, dass man ihr selbst die außer­ge­wöhn­lichs­ten Ereig­nis­se glaubt und mit ihr Lachen und Wei­nen möch­te. Man darf an ihren per­sön­li­chen Gedan­ken und Gefüh­len teil­ha­ben. Und mit den Erkennt­nis­sen die Rave­na, durch die vie­len Gesprä­che mit ihren Leh­rern und Men­to­ren erlangt, bekommt auch der Leser die Ant­wor­ten auf drän­gen­de Lebens- und Sinn­fra­gen.

Wich­tig ist jedoch, dass „Die Wei­ße Rabin“ weder ein Lehr­buch mit Anwen­dungs­bei­spie­len und Grund­la­gen des Scha­ma­nis­mus ist, noch ein Roman, der sich nur an Scha­ma­nen oder ange­hen­de Scha­ma­nen wen­det. Mit dem Buch „Die Wei­ße Rabin“ hat Rave­na Wolf eine grenz­über­schrei­ten­de Lebens­hil­fe geschaf­fen, die jeden Leser reich beschen­ken wird, egal wel­cher Reli­gi­on er ange­hört oder wie stark sein Glau­be an über­sinn­li­che Erfah­run­gen ist.

Die­ses Buch ist ein Geschenk an sich selbst und an jeden, der im Leben ein­mal strau­chelt oder den Sinn ver­lo­ren glaubt.

Sabi­ne S., Mün­chen

schnoerkel

Leserstimmen_3Alles hat end­lich eine Rich­tung bekom­men“

Es fängt so ein­sam und ver­schlos­sen an. Kom­pro­miss­los erzählt die Prot­ago­nis­tin von ihrem Schmerz. Ver­las­sen wer­den, die Lee­re und den Schmerz des Lie­bes­kum­mers füh­len. Und dann die Rei­se nach innen; der See, der Wolf. Es wacht etwas auf, was nie wie­der los­las­sen wird, weder die Prot­ago­nis­tin noch uns. Da kom­men Sie alle, die unsicht­ba­ren Hel­fer. Sie hel­fen dem der fragt; hel­fen zu ver­ste­hen, sobald die äuße­re, ratio­na­le Welt nicht mehr abso­lut ist.

Die Begeg­nun­gen sind anfangs in ganz ein­fa­chen, fast nai­ven Bil­dern beschrie­ben; Figu­ren wie aus einem Kin­der­buch, die dann aber Din­ge sagen, die einen tief im Her­zen errei­chen. Wenn man sich dar­auf ein­lässt, wird man sel­ber auf die Rei­se geschickt. Plötz­lich taucht da, wo Dun­kel­heit, Angst und Ein­sam­keit waren, ein haa­ri­ger, schup­pi­ger, oder fed­ri­ger Hoff­nungs­schim­mer auf. (Bei mir ist das ein gro­ßer, blon­der, fröh­lich lachen­der Hund.)

Alles hat end­lich eine Rich­tung bekom­men, die mit mei­ner See­le über­ein­stimmt. Ich glau­be ich weiß jetzt was Glück ist, zumin­dest wie es sich anfühlt; Ich erle­be dann die Welt als eine war­me Frucht­bla­se, in der ich schwe­re­los schwe­be, und ich weiß, dass alles genau­so gut ist, wie es ist.” So schreibt Rave­na Wolf, und so fühlt man sich, wenn man sei­nen Füh­rern ver­traut, so wie sie das macht, auf ihrer viel­leicht nie enden­den Rei­se.

Tors­ten S., Köln

schnoerkel

 

 

LESERSTIMMEN „Meditation der Liebe“

 

1-20131230_145704Ein wun­der­schö­nes, klei­nes und hand­li­ches Buch, in dem das Wesen, Sinn und Zweck der Medi­ta­ti­on ganz ein­fach und klar auf­ge­zeigt wer­den. Es erin­nert uns auf sehr lie­be­vol­le Wei­se an den wah­ren Zweck unse­res Daseins. Für mich ist dar­in alles ent­hal­ten, was wir zu einem erfüll­ten Leben benö­ti­gen.

Mich fas­zi­niert vor allem die Ein­fach­heit der Wor­te — und mit dem Lesen konn­te ich tat­säch­lich ganz leicht in die­sen Zustand von „ein­fach Sein und Lie­ben“ hin­ein­glei­ten. Die geführ­te Medi­ta­ti­on, wel­che zusätz­lich auf CD gespro­chen dem Büch­lein bei­liegt, eig­net sich sehr gut, um mehr Lie­be, Freu­de, Dank­bar­keit, Ver­ge­bung und Bewusst­sein in jeden neu­en Tag zu brin­gen. Vie­len Dank allen Betei­lig­ten für die­ses lie­be­voll gestal­te­te Büch­lein!

Moni­ka B., Alt­öt­ting

schnoerkel

20131228_112429Ich habe zuerst die CD ein­ge­legt, weil ich hören woll­te, mit wem ich es zu tun habe, bevor ich mich in so sen­si­ble Berei­che wie mein Unter­be­wuss­tes füh­ren las­se. Was für eine Stim­me! Fast nicht von die­ser Welt. Was sie schreibt, klingt nur auf den ers­ten Blick sim­pel. Ein­fach ist es, ja, aber zugleich so tief und wahr, dass es den Zustand des Inne­hal­tens, den es zur Medi­ta­ti­on braucht, gera­de­zu ein­lädt.

Es ist ein­fach. Du brauchst nur zu lie­ben.‘ so beginnt die­ses Büch­lein. Ist es wirk­lich so ein­fach? Die­se Fra­ge beschäf­tigt mich, seit ich den kur­zen Text gele­sen, nein ver­schlun­gen habe. Ich habe bis heu­te kei­ne Ant­wort dar­auf. Viel­leicht, weil es gar kei­ne Ant­wort braucht, son­dern nur das Gefühl, das die­se wun­der­schö­ne, schlich­te Medi­ta­ti­on ver­mit­telt. Viel­leicht ist es – mit der Lie­be wie mit dem Medi­tie­ren — so ein­fach wie wir uns trau­en, es sein zu las­sen.

David P., Ber­lin

schnoerkel

20131230_145922Das Buch „Medi­ta­ti­on der Lie­be“ von Rave­na Wolf ist ein Geschenk. Ein Geschenk an die Lie­be und das Leben. Ein Kraft­ge­ber, der klei­ne Samen­kör­ner pflanzt und voll­kom­men unspek­ta­ku­lär dafür sorgt, dass etwas wächst, das grö­ßer ist als du selbst. Hier mei­ne Erfah­rung damit:

Ein klei­nes Buch, den­ke ich. Erstaun­lich, was es mit mir tut. Hübsch anzu­schau­en die zar­ten Far­ben, die See­ro­se auf dem Umschlag. Eigent­lich fehlt mir Zeit dafür. Ich lege es zur Sei­te. Aber dann schla­ge ich es doch auf. Ist ja nicht viel. Mal schau­en. Sofort sto­ße ich auf den Satz: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Erschro­cken mache ich es wie­der zu.

Und füh­le mich beob­ach­tet. Ich schie­be mein Schreib­tisch­cha­os von mir weg und begin­ne zu lesen. Und las­se es flie­ßen. Ein­fach so. Es ist ein rast­lo­ser Tag, einer, an dem mei­ne Akkus ganz leer sind. Ich habe Schmer­zen, bin genervt. Wut­klum­pen im Bauch. Genervt von Fami­li­en­mit­glie­dern, Kol­le­gen, dem Auto­fah­rer vor­ne an der Stra­ße, der rück­sichts­los das Gas­pe­dal durch­drückt, so dass das Heu­len des Motors in mei­nen Ohren klin­gelt. Ver­strickt. Ich spü­re, dass ich war­te – ja, auf was? Auf irgend­et­was, das mir die Hand gibt, um aus die­sem Dschun­gel aus­zu­stei­gen. Etwas, das mir den Ruck­sack aus Bewe­gungs­lo­sig­keit, Zwei­fel und Aggres­si­on vom Rücken holt. Und da fin­det mich das Buch. Erstaun­lich, was es mit mir tut.

Die Ein­lei­tung erzählt von Lie­be und führt sanft, aber ziel­ge­rich­tet zum Kern. Lie­be als Strahl­kraft des Lebens. Lie­be zuzu­las­sen, es ein­fach tun, — lie­ben. Wie uni­ver­sell, flim­mert es mir durch den Kopf. Gilt doch für alles. Wie oft sit­zen wir da und wei­nen, weil wir doch die­ses oder jenes wol­len, wir aber kei­ne Zeit haben, den Kopf nicht frei krie­gen, zwan­zig ande­re Din­ge wich­ti­ger sind, — anstatt es zu ein­fach tun. Alles wird durch­grü­belt wie gekoch­tes Gemü­se, das irgend­wann nicht mehr schmeckt. Ich rücke dich­ter in das Buch hin­ein. Zufrie­den­heit brei­tet sich warm und strah­lend in mir aus. Plötz­lich hebe ich den Blick und sehe wie schön die Son­ne scheint. Und dass der Win­ter­jas­min blüht. Ich muss lächeln. „Geliebt wer­den wol­len macht abhän­gig – Lie­ben macht frei.“, lese ich. Wie ein­fach. Wie kom­pli­ziert. Ich sit­ze da und weiß nicht wie lan­ge. Wie­der schaue ich mich vor­sich­tig um und füh­le mich ertappt. Plötz­lich bricht so ein Lachen aus mir her­aus. Da ist nie­mand, der mich ent­lar­ven will, das sind Wor­te, die aber in einer Wahr­haf­tig­keit vor mir ste­hen, dass ich dahin­ter immer mehr ent­de­cke. Wie in einem Traum im Traum im Traum. Lachen­de Lie­be. Erstaun­lich, was es mit mir tut.

Die Anlei­tung zur Medi­ta­ti­on macht Lust dar­auf. Ich habe nicht viel Erfah­rung auf dem Gebiet. Aber Pro­be­han­deln ist eine Fähig­keit, die ich mir bewahrt habe. Ich spie­le durch, was mir die Auto­rin vor­schlägt zu tun. Allein die Vor­stel­lung macht mich ruhi­ger. Jeden Tag kann ich neu anfan­gen. Jeden Tag kann ich auf­ste­hen und Din­ge ändern, schießt es mir durch den Kopf. Ein schö­ner Gedan­ke. Und schon lese ich: „Auf den rich­ti­gen Augen­blick zu war­ten, bedeu­tet meis­tens, gar nichts zu tun. Für den ers­ten Schritt ist jeder Augen­blick der rich­ti­ge…“. So weni­ge Wor­te, die eine so viel­fäl­ti­ge Wir­kung haben. Weis­heit und Anre­gung, die Welt zu betrach­ten. Kaum mag man glau­ben, dass es nur Wor­te sind. Schon bin ich am Ende. Und weiß: Das ist kein Ende. Es ist ein Anfang. Auf jeden Fall für mich. Ich wer­de das Büch­lein immer wie­der auf­schla­gen. Jedes erneu­te Lesen ist eine Ent­de­ckung. Und in jeder Stim­mung fin­det mich ein ande­rer Aspekt, der gera­de wich­tig und bedeu­tend ist. Er „fin­det“ mich tat­säch­lich. So wie die Stim­me der Auto­rin und ihr wun­der­bar schwin­gen­der Gesang, von dem ich noch gar nicht beschrei­ben kann, was er bewirkt. Erstaun­lich, was es mit mir tut.

Das genau­er zu betrach­ten, erfor­dert Erfah­rung damit, die ich mir vor­ge­nom­men habe zu machen. Es wird mir eine Freu­de sein, spä­ter dar­über zu berich­ten. Bis dahin mein Her­zens­dank für die­ses klei­ne, gro­ße Geschenk.

Anne B., Darm­stadt

 

 

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